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Baugenossenschaft, was ist das?

Baugenossenschaft bedeutet

Die Wurzeln des Genossenschaftsgedankens sind in der Selbsthilfe und in der Selbstverantwortung zu finden. Viele Baugenossenschaften, so auch in Vohenstrauß, wurden in der Nachkriegszeit gegründet, um die Wohnungsnot zu lindern, Einheimischen und Flüchtlingen ein neues Dach über dem Kopf zu geben. Mit den geringen Einkommensmöglichkeiten war es zu jener Zeit kaum möglich, sich ein eigenes Zuhause zu schaffen. Sehr wohl konnte man sich aber im Rahmen einer Genossenschaft zusammenschließen und mit eigener Tatkraft und dem Zusammenwirken vieler das gewünschte Ziel der eigenen Mietwohnung erreichen.

Hieraus ergibt sich der grundlegende Unterschied zwischen Wohnen bei einer Genossenschaft und einem freien Vermieter. Jeder Mieter einer Genossenschaft wird gleichzeitig Miteigentümer, denn Voraussetzung für die Anmietung einer Wohnung ist der Erwerb eines oder mehrerer Genossenschaftsanteile. Mit dem Eintritt in die Genossenschaft wird jeder Mieter Mitglied und Miteigentümer am Gesamtvermögen der Genossenschaft. Hinzu kommt der Vorteil der Wirtschaftlichkeit, da jede Genossenschaft bei der Betriebsführung darauf achtet, dass die Mieten nicht ins Unermessliche ansteigen.